HiKam S6 Überwachungskamera mit Personendetektion | diebstahlsicher, Gibt ein sicheres Gefühl

HiKam S6 Überwachungskamera mit Personendetektion | diebstahlsicher, Gibt ein sicheres Gefühl



Ich bin begeistert von dieser kleinen Kamera! Sie ließ sich bei mir nahezu problemlos einrichten (Tipps siehe unten), verfügt über zahlreiche sinnvolle Funktionen und funktioniert bei mir hervorragend fehlerfrei und ohne Fehlalarme.

Ich betreibe die Kamera so: Uns geht es darum, es mitzubekommen, sobald jemand unser Grundstück betritt oder ums Haus schleicht. An unserem Einfamilienhaus ist sie deshalb unauffällig hinter einem Fenster neben der Eingangstür posiert, so dass sie den gesamten Eingangsbereich vor dem Haus abdeckt - nicht den öffentlichen Bereich sondern nur den Vorgarten auf unserem Grundstück.

Es gibt zahlreiche Einstellmöglichkeiten. Für unsere Zwecke habe ich die Kamera so programmiert:

* Personendetektion: Die Kamera reagiert nur auf Menschen, nicht auf bewegende Blätter, Lichtwechsel, Haustiere oder Autos. Funktioniert bei uns 1a zuverlässig ohne Fehlalarme bisher.
* Sobald jemand unser Grundstück betritt und sich dem Eingangsbereich (Erfassungsbereich der Kamera) nähert, wird die Kamera automatisch aktiv
* Dann geschieht folgendes:
** Die App meldet in Echtzeit aufs Handy, dass eine Person erfasst wurde - auf Wunsch sogar mit Alarmton (ich habe nur Vibration eingestellt). Jetzt kann man sich aus der Ferne mit der Kamera verbinden und live nachsehen, was los ist - und wenn man will, auch ins Haus hineinhören (Ton) und sogar über Kamera per Tonwiedergabe ins Haus hineinsprechen.
** Gleichzeitig wird die Kameraaufzeichnung aktiviert: Nach einer Aktivierung filmt die Kamera je nach Einstellung 1-3 Minuten (bei erneuter Aktivierung länger) und speichert die FIlmaufnahmen - wenn gewünscht sogar hochauflösend in HD - im Chip der Kamera, darüber hinaus werden einige Sekunden Videoschnipsel auch in der Cloud des Herstellers gespeichert. Und zwar für 72 Stunden, gratis und auf einem deutschen Server. D.h. selbst wenn Einbrecher den Chip klauen, hat man trotzdem Beweismaterial.
** Darüber macht die Kamera sofort kurz hintereinander 3 Fotos und schickt sie mir per E-Mail. Auch diese Beweisfotos bleiben erhalten selbst dann, wenn die Kamera später gestohlen wird.

Das funktioniert prima! So wissen wir jetzt, wer ums Haus schleicht und kann ggf. sofort eingreifen, auch hätten wir bei einem Einbruch Beweisfotos, mit denen man die Täter mit etwas Glück ausfindig machen kann. Überhaupt die Möglichkeit zu haben, jederzeit bescheid zu wissen und nachsehen zu können, gibt ein gutes Gefühl. Die Bildqualität ist übrigens klasse und der Erfassungsbereich der Kamera Dank Fischauge sehr groß.

Die Möglichkeit, im Fall der Fälle per Handyapp ins Haus hineinsprechen zu können, würde potenzielle Einbrecher eventuell vertreiben oder zumindest erschrecken. Als Zusatzfunktion kann man die Kamera auch so programmieren, dass sie bei einer Personendetektion einen Alarmton (Sirene) von sich gibt. Die ist zwar etwas leise, trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass sie im Fall der Fälle abschreckend wirken kann. genauso wie die bloße Existenz einer Überwachungskamera im Eingangsbereich.

***Fazit***
Die Kamera gibt mir und meiner Familie ein sichereres Gefühl, immer Bescheid zu wissen und von Ferne nachsehen zu können, was sich zu Hause tut, und ob jemand "ums Haus schleicht". Super, wenn keiner zu Hause ist oder man im Urlaub hat.

***Hier noch ein paar Tipps***

* Wichtig: Auch die Aufzeichnung/Speicherung von Videoclips in der kostenlosen Cloud funktioniert nur dann, wenn ein Speicherchip (Micro SD Klasse 10, FAT 32 formatiert) in die Kamera eingelegt ist. Den sollte man also auf alle Fälle dazukaufen, selbst wenn man die lokal gespeicherten Videos gar nicht haben möchte. Entsprechende Micro SD Karten gibt es für kleines Geld zum Beispiel hier bei Amazon.

* Die Kamera hat Infrarotscheinwerfer an Bord, die das Bild auch im Dunkeln hervorragend ausleuchten und die man so einstellen kann, dass sie automatisch aktiviert werden. Allerdings: Wenn man (wie ich) die Kamera hinter einer Scheibe betreibt, dann sollte man diese deaktivieren - weil sie spiegeln sich in der Scheibe und man sieht garnichts. Und: Das Bild ist selbst mit relativ wenig Restlicht noch einigermaßen akzeptabel - oder man macht nachts die Außenbeleuchtung (ggf. auch bewegungsmeldergesteuert oder per Routine über Alexa-kompatible Lampen, z.B. von Philips Hue) an.

* Die Einrichtung der Kamera mit der Handy-App funktioniert dann problemlos, wenn...
** ...sich beides im selben Wifi befindet,
**...man sich möglichst nah am Router befindet,
** ...beides (Kamera und Handy) über denselben WLAN-Zugangspunkt eingeloggt sind (das ist dann relevant, wenn man zu Hause ein Netzwerk mit mehreren Repeatern bzw. mehreren Access Points betreibt). Ich hatte erst Probleme, bis ich bemerkt habe, dass mein handy scheinbar noch am Zugangspunkt im Wohnzimmer, nicht am Router hing. Habe mich dann direkt neben den Router gestellt, das WLAN am Handy kurz deaktiviert, einige Sekunden gewartet und dann neu aktiviert. So sollte sich das handy dann im Normalfall am nächstgelegenen Zugangspunkt (= dem Router) einloggen.

* Obwohl die Kamera gut funktioniert: Ich würde sie immer nur als ZUSÄTZLICHE Sicherheitsmaßnahme betreiben. Denn: Die Kamera kann zwar Beweisfotos und -videos sichern und eventuell abschrecken, aber sie kann nicht verhindern, dass Einbrecher ins Haus kommen. Und selbst wenn man es über den Alarm sofort mitbekommt und man die Polizei alarmiert, sind die Einbrecher dann wohl schon wieder weg, bis die Polizei eintrifft. Oberste Priorität sollten deshalb physische Sicherungsmaßnahmen haben - zum Beispiel einbruchhemmende Sicherheitsbeschläge in Kombination mit abschließbaren Griffe für die Fenster sowie eine einbruchhemmende Haustür, die man auch immer abschließt, anstatt sie einfach nur zuzuziehen.

* Auf der Website des Herstellers gibt es viele Tipps zur Anwendung sowie zahlreiche Erklärvideos. Einfach mal reinklicken (Weblink darf ich hier nicht angeben, aber er steht in der mitgelieferten Beschreibung oder einfach mal googeln)

* Die versprochene Kompatibilität mit Amazon Alexa bezieht sich auf Echo Show Geräte, also alle Echos mit Bildschirm. Dort kann man sich die Livebilder der Kamera anzeigen lassen.


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